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Iphone für 1 Euro ohne Zusatzkosten möglich !?

Das neue Iphone entwickelt sich zum Kultobjekt und jeder möchte es haben. Zum Deutschlandstart des neuen Iphones, war zu lesen, dass das Handy teilweise ausverkauft gewesen ist und die Kunden mehrwöchige Wartefristen in Kauf zu nehmen hatten. Erstaunlich, denn so verlockend das trendige Handy auch sein mag, man holt sich immer einen Knebelvertrag mit ins Boot. Diese verfügen entweder über eine horrende Monatsgrundgebühr oder aber über Gesprächsgebühren jenseits von Gut und Böse.

Ich sehe es irgendwo nicht ein, mich für einen Handy-Luden finanziell zu prostituieren. Daher habe ich unter den momentanen Konditionen nicht ernsthaft über eine Iphone-Anschaffung nachgedacht.

Leider liegen die Apple-Exklusivrecht, was den Vertrieb angeht, bei T-Mobile und die wären schön blöd wenn sie weggehende Semmel vergünstigen würden. Tja das ist das Vertrackte, würde sich das Iphone nicht so super verkaufen, würden die Knebelverträge bestimmt gelockert werden…

Ich kenn dennoch niemand, der ein Iphone besitzt, darum kann ich mir auch kein Bild machen, wie jemand aussieht der knapp 100 und mehr Euro pro Monat für eine Handyrechnung übrig hat!

Auch das große und weite Internet bot mir gerade kein spottbilliges Iphone auf legalem Wege an. Einzige Lösung ist da wohl das Warten von ein paar Jährchen, dann kriegt man die Iphones bestimmt an jeder Ecke sim-lock-frei nachgeworfen.

Wer jetzt über keine Zeitmaschine verfügt oder nicht solange warten will, der sollte jetzt mal sehr aufmerksam weiterlesen. Es gibt nämlich eine sensationell günstige Alternative zum Iphone, die sim-lock-frei ist und keinen Knebelvertrag beinhaltet!

Dieses innovative Produkt trägt auch einen Namen, der um einen Buchstaben länger ist, für alle die doch auf die Länge schauen…

Die Rede ist vom EIphone. Das EIphone ist sehr kostengünstig, da die Produktion in Eigenleistung erfolgt. Ich habe soeben die Entwicklung meines EIphones abgeschlossen und bin nun stolzer EIphone-Besitzer. Aber langsam und Schritt für Schritt:

EIphone-Produktion:

Schritt 1 – das Gehäuse:
Zuerst die Auswahl der Grundsubstanzen. Die Auswahl scheint enorm, aber ich bewies Bodenständigkeit und entschied mich für das konventionelle weise Hühnerei. Lässt sich, für alle Nachahmer, einfach im Kühlschrank, beim Bauern oder im Supermarkt finden und besorgen.

Ich muss noch erwähnen, dass die Gehäuse vom Vertreiber noch ein Branding erfahren und anschließend eine Identifikationsnummer tragen. Diese Nummer ist allerdings nur aufgedruckt und nicht eingraviert und kann daher leicht übermalt werden – wenn sie wirklich so stört. Nach der Material- und der damit mitbestimmten Größenwahl für das EIphone ist Schritt 1 auch schon beendet.

Schritt 2 – die innere Hardware:
Von Seiten der Hardware her, stehen dem neuen EIphone-Besitzer zwei Basis-Pakete zur Verfügung. Entweder man entscheidet sich für eine robuste feste Hardware-Zusammensetzung, dafür gibt man das Gehäuse eine gewisse Zeit in kochendes Wasser, oder aber man bevorzugt die weiche instabile Grund-Hardware-Variante. Die weiche instabile Hardware ist eine Weltneuheit, denn die inneren Bestandteile des EIphones befinden sich in einem flüssigen Zustand und setzt sich bei Bewegung des Gehäuses ständig neu zusammen und dennoch bleiben alle Funktionen in gleichem Umfang erhalten – nobelpreisverdächtig.

Ich entschied mich für die instabile Hardware, die übrigens in der Produktion günstiger ist, da die Kosten für die Erhitzung des Wassers entfallen.

Wie bei Hardware so üblich verfügen auch diese Hardware-Varianten nur über eine befristete Lebenserwartung. Wer der Meinung ist die alte Hardware stinkt bzw. sei veraltet und müsse ausgetauscht werden, der braucht nicht das EIphone zu öffnen, denn eine neue Produktion ist immer günstiger.

Schritt 3 – Display und Bedienelemente:
Nach einer Iphone-Vorlage (einfach ausgedrückt: ein Produktfoto) die ich mir im Internet ansah, zeichnet ich auf ein günstiges Stück DIN A4-Papier eine grobe Skizze für mein EIphone-Layout. Die Anzahl der Bedienelemente und deren Anordnung bestimmt der Kunde selbst. Individualisten kommen hier also endlich auf ihre Kosten, denn Iphones sehen nach der Auslieferung alle gleich aus.

Jede erdenkbare Funktion lässt ganz einfach in die EIphone-Oberfläche integrieren.

Schritt 4 – Endfertigung:
Ist die Skizze für die Bedienelemente fertig wird, der Vorlage getreu, einfach eine Kopie auf das Gehäuse gezeichnet. Ein wasserfester Stift ist hier ganz löblich. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und auch der Rest des Gehäuses kann nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden.

Sind alle Arbeitsschritte beendet, kann man sich stolz EIphone-Besitzer nennen. Statt dem teuren Iphone haben wir nun schnell und günstig eine überlegenwirkende Alternative gefunden. Wer weiß vielleicht schafft es das EIphone dem Iphone den Rang abzulaufen und wir alle erleben bald ein Iphone für 1 Euro ohne weitere Zusatzkosten, denn die Nachfrage bestimmt bekanntlich den Preis…

Zum Abschluss noch ein paar technische Details zum EIphone im Überblick:

Größe und Gewicht:
Beides ist vom ausgewählten Gehäuse abhängig

Gehäuse:
Display:
Die Auflösung ist beliebig (je näher mit den Augen dran geht desto höher), die Farbanzahl wird durch den Produktionsvorgang bestimmt und das Display und das Gehäuse sind berührungsempfindlich (Wer das nicht glaubt drücke mal bitte fest auf irgendeine der Tasten oder Icons – je nach Layout). Außerdem ist das Display unanfällig für Kratzer, feste Rubbelbewegungen sollten aber vermieden werden!

Funktionen:
Von Bluetooth bis zur WLAN-Funktion – alles ist mit einem Handumdrehen (mit Stift in der Hand) schnell und unkompliziert zu regeln.

Ich glaube die Vorteile des EIphones liegen nun sehr offen auf der Hand, wem noch Vorteile einfallen oder wer gerne seine Meinung äußern möchte, kann sehr gerne die Kommentar-Funktion nutzen.

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