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Star Wars & Nerd-Kultur

Eine Trailer-Parodie und das Sequel-Problem

Eine Parodie auf einen angeblichen Nachfolger des damals erfolgreichsten Films aller Zeiten.

Ursprünglich veröffentlicht am · neu eingeordnet am

Archivbeitrag. Der ursprüngliche Text von 2010 ist hier nicht wiedergegeben; dieser Beitrag fasst ihn zusammen und ordnet ein, was daraus geworden ist. Die Adresse ist unverändert erhalten, weil bis heute darauf verlinkt wird.

Der Beitrag vom 25. März 2010 kommentiert eine Parodie auf einen angeblichen Nachfolger des damals erfolgreichsten Films aller Zeiten. Die Einschätzung im Original ist trocken: Der Film war stark, an der Kasse klingelte es, eine Fortsetzung sei nur eine Frage der Zeit.

Diese Prognose stimmte, aber nicht im erwarteten Zeitrahmen. Statt der üblichen zwei bis drei Jahre vergingen mehr als zehn, bis eine Fortsetzung erschien. Der Grund war technischer Natur: Es sollte gewartet werden, bis die dafür nötigen Verfahren ausgereift waren.

Was der Beitrag nebenbei dokumentiert, ist eine Parodieform, die damals ihren Höhepunkt hatte: der Mashup-Trailer, der mehrere Filmtitel in einem einzigen unmöglichen Satz zusammenwirft. Diese Form lebte davon, dass ein überschaubarer Kanon von Filmen bei allen bekannt war. In einer Zeit mit Dutzenden konkurrierenden Streamingkatalogen funktioniert dieser gemeinsame Bezugsrahmen deutlich schlechter.

Der Nebenbefund ist der eigentlich interessante: 2010 konnte man davon ausgehen, dass ein Kinofilm von allen gesehen worden war. Diese Annahme trägt heute nicht mehr.

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