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Werbefilme, die man 2010 freiwillig geteilt hat

Eine kurze Phase, in der Werbespots wie Kurzfilme funktionierten und in Blogs verlinkt wurden, ohne dass jemand dafür bezahlt hätte.

Zuletzt geprüft am 14.8.2026 · 4 Minuten Lesezeit

Zwischen etwa 2008 und 2012 gab es eine kurze Phase, in der Werbespots freiwillig weitergereicht wurden. Nicht, weil jemand dafür bezahlte, sondern weil einzelne Spots als Kurzfilm funktionierten: eine Idee, gut umgesetzt, zwei Minuten lang.

Der Grund dafür war technisch. Videoplattformen waren neu genug, dass ein aufwendig produzierter Spot dort ungewohnt wirkte, und Werbebudgets waren groß genug, um Regie und Ausstattung auf Kinoniveau zu bezahlen. Das Ergebnis waren Filme, die in einem Blog neben einem Kurzfilm stehen konnten, ohne aus dem Rahmen zu fallen.

Diese Phase ist vorbei, und zwar aus demselben Grund, aus dem sie begann. Werbung auf Videoplattformen ist heute für sechs Sekunden Aufmerksamkeit gebaut, nicht für zwei Minuten. Wer die Spots von damals nachsieht, merkt vor allem, wieviel Zeit sie sich nehmen.

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