Werbefilme
Der Werbespot, den alle nachsprachen
Der Autor nennt einen damals laufenden Fernsehspot seine aktuelle Lieblingswerbung. Der Titel wurde zum geflügelten Wort.
Archivbeitrag. Der ursprüngliche Text von 2010 ist hier nicht wiedergegeben; dieser Beitrag fasst ihn zusammen und ordnet ein, was daraus geworden ist. Die Adresse ist unverändert erhalten, weil bis heute darauf verlinkt wird.
Der Beitrag vom 18. März 2010 besteht aus einem Satz: Das sei die aktuelle Lieblingswerbung des Autors in der Fernsehlandschaft. Dazu ein Video und drei Quellenhinweise.
Was diesen Spot besonders machte, war seine Sprache. Er arbeitete mit einer verdrehten, kindlich klingenden Aussprache, die sich unmittelbar zum Nachsprechen anbot. Genau das ist das Kennzeichen von Werbung, die sich verselbstständigt: Sie liefert einen Satz, den Leute im Alltag verwenden, ohne an das Produkt zu denken.
Der Mechanismus funktionierte 2010 anders als heute. Ein Fernsehspot lief zu festen Zeiten vor großem Publikum, wurde am nächsten Tag in Blogs verlinkt und war damit doppelt präsent. Diese Kombination aus Massenmedium und Netzverbreitung gibt es so nicht mehr: Werbung wird heute entweder ausgeblendet oder gezielt ausgespielt, aber selten von allen gleichzeitig gesehen.
Was das für die Werbewirtschaft bedeutete, war eine kurze Blüte aufwendiger Spots, die auf Weiterverbreitung angelegt waren. Mehr dazu unter Werbefilme.