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Star Wars und Nerd-Kultur im Archiv
Parodien, Mashups, Bausteinfilme und Serienabende. Die Themen, aus denen später ein ganzer Markt geworden ist.
Um 2010 war Nerd-Kultur noch nicht das, was sie heute ist. Eine Star-Wars-Parodie war ein Fundstück, kein Marketingformat, und Bausteinmodelle waren Spielzeug und keine Erwachsenenproduktlinie mit Sockel und Namensschild.
Genau dieser Übergang lässt sich in den Beiträgen hier nachlesen. Was damals aus Fanarbeit entstand, ist heute in weiten Teilen ein reguläres Produktsegment: nachgebaute Filmszenen, Sammelfiguren, Serien mit eigenem Kalender.
Der Teil, der dabei verloren gegangen ist, ist die Beiläufigkeit. Ein Mashup zweier Serienvorspänne war 2009 eine Sache, die jemand aus Spaß gemacht und über Blogs verbreitet hat. Heute wäre dasselbe Video entweder ein Rechtsproblem oder eine Kampagne.
Wer nach dem heutigen Markt sucht, findet ihn bei LEGO und Sammelfiguren und bei den Geschenken für Star-Wars-Fans.
Beiträge in diesem Bereich
Avatar – Hungry Beast
Eine Parodie auf einen angeblichen Nachfolger des damals erfolgreichsten Films aller Zeiten.
Sonntagabend
Der Autor verbringt einen Sonntagabend mit zwei Staffeln einer Serie und diskutiert Original gegen Synchronfassung.
Star Wars in Bausteinen
Eine Stop-Motion-Zusammenfassung von sechs Filmen in zwei Minuten, komplett mit Bausteinen nachgestellt.
Wookiegeräusche
Ein Erklärvideo, in dem eine Frau vorführt, wie man die Laute eines bekannten Filmwesens nachahmt.