Netzkultur & Dienste
Die Top-5-Apps von 2009, fünfzehn Jahre später
Eine weitergereichte Liste der fünf meistgenutzten Apps auf dem Telefon des Autors. Ein guter Querschnitt dessen, was 2009 als nützlich galt.
Archivbeitrag. Der ursprüngliche Text von 2009 ist hier nicht wiedergegeben; dieser Beitrag fasst ihn zusammen und ordnet ein, was daraus geworden ist. Die Adresse ist unverändert erhalten, weil bis heute darauf verlinkt wird.
Der Beitrag vom 18. Oktober 2009 ist Teil einer damals üblichen Weitergabekette: Jemand nennt seine fünf wichtigsten Anwendungen und reicht die Frage weiter. Auf Platz eins stand ein Programm, das Zugriffszahlen aus mehreren Statistikdiensten in einer Übersicht bündelte, dahinter kamen soziale Netzwerke und Werkzeuge.
Was daraus wurde. Von den genannten Anwendungen existiert der überwiegende Teil nicht mehr eigenständig. Das Muster ist immer dasselbe: Kleine Werkzeuge, die eine Lücke füllten, wurden entweder gekauft oder überflüssig, weil die Plattform die Funktion selbst übernahm.
Am deutlichsten zeigt sich das beim Statistikprogramm auf Platz eins. Es bündelte Daten aus Quellen, die damals jeweils eine eigene App hatten. Heute liefert praktisch jede dieser Quellen eine eigene, ausgebaute Anwendung, und der Bündelungsbedarf ist weg.
Was der Beitrag außerdem zeigt. Die Preise. Eine App für 1,59 Euro war 2009 eine erwähnenswerte Investition und wurde begründet. Der Markt hat sich seitdem von Einmalkäufen zu Abonnements und werbefinanzierten Modellen verschoben, und der Preis einer einzelnen Anwendung ist als Gesprächsthema verschwunden.
Passend dazu
BuzzMe
Eine App von 2009, mit der man kostenlos Kurznachrichten an andere Geräte derselben Marke schicken konnte. Eine Internetverbindung war zwingend.
Chatroulette
Ein Dienst, der Fremde per Webcam zusammenwürfelte, war 2010 wochenlang Gesprächsthema. Der ursprüngliche Beitrag war skeptisch.
Gib mir Orangen
Ein kurzer Beitrag über ein Video, das eine Frucht als Energiequelle für ein Telefon vorschlug. Der Titel wurde zum stehenden Satz.